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Der AHS Award 2017 geht an Nico Mauri und Mentor Alishani, (von links)

Albert-Heim-Stiftung kürt Preisträge 
Im Rahmen der Winterthurer " Hundemesse" hat die Albert-Heim-Stiftung (AHS) ihren "Award" vergeben. Diesjähriger Preisträger ist der 29-jährige,
Tierarzt Nico Mauri der eine Erbrankheit bei Belgischen Schäferhunden untersucht und Gentests zu deren Bekämpfung entwickelte.    

Als "Meilenstein in der 90-jährigen Geschichte der Albert-Heim-Stiftung" bezeichnete deren Präsident Andrea Meisser den Umstand, dass die Vergabe des AHS-"Award" erstmals im Rahmen der "Hundemesse" in Winterthur stattfinden konnte. Der 29-jährige Tessiner Tierarzt Nico Mauri erhielt den mit 10'000 Franken dotierten "Award". Er hat, betreut von Tosso Leeb am Institut für Genetik der Universität Bern, zwei Gentests für die Bekämpfung einer Erbkrankheit bei Belgischen Schäferhunden entwickelt. Der Anerkennungspreis "für eine besonders innovative Arbeit" ging an Mentor Alishani, einen jungen Tierarzt aus dem Kosovo. Er hat mit Unterstützung von Peter Deplazes vom Institut für Parasitologie der Universität Zürich zur Bekämpfung des Fuchsbandwurms in Kosovo erarbeitet. Beide Arbeiten werden im Hunde 2/2018, Zeitschrift der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft SKG vorgestellt.                                             

Wir freuen uns, Nico Mauri als Gewinner unseres AHS Award 2017 und Mentor Alishani als Anerkennungspreisträger nominieren zu dürfen und gratulieren Ihnen recht herzlich

Was macht die Albert-Heim-Stiftung?

Die Albert-Heim-Stiftung wurde am 14. April 1929 mit einem Anfangskapital von Fr. 7'500.- anlässlich der SKG-Delegiertenversammlung in Bern gegründet. Der damals 80-jährige weltberühmte Geologe und Kynologe Prof. Dr. Albert Heim wurde damit für seine grossen Verdienste um die Erhaltung und Förderung der einheimischen Hunderassen geehrt. Die strategischen Schwerpunkte der Stiftung lauteten damals wie heute:

  •   Förderung der kynologischen Forschung 1
  •   Unterstützung der Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse und
  •   Pflege und Erweiterung der kynologisch-wissenschaftlichen Sammlung im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern.